Gewichtsreduktion


Von Übergewicht spricht man, wenn das Normalgewicht um mehr als 10 bis 15 Prozent überschritten wird. Hierzu kann die Berechnung nach der Broca-Formel erfolgen: Körperlänge in Zentimetern minus 100 gleich Normalgewicht in Kilogramm. Oder man richtet sich nach dem Body Mass Index (BMI). Das Zuviel an Fett wird im Unterhautzellgewebe gespeichert. Durch das hohe Körpergewicht steigt das Risiko für Stoffwechselstörungen und anderer Krankheiten. Speziell Herz- und Gefäßerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Gicht, Gallensteine und Abnutzungserscheinungen der Gelenke werden durch Übergewicht begünstigt. Übergewicht kann nur entstehen, wenn die Kalorienaufnahme den Verbrauch des Körpers übersteigt. Alles, was man zuviel isst oder trinkt, kann sich in den Fettdepots ablagern. Es gibt auch Unterschiede in der genetischen Veranlagung. Familiär kann man ein gehäuftes Auftreten von Adipositas (Fettsucht) feststellen. Vielfach spielen auch psychische Faktoren eine Rolle für Übergewicht und Adipositas: Fehlende Anerkennung, Frustration, Überforderung geben oft einen Anlass zum "Essen aus Frust".

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